Donnerstag, 14. Dezember 2017

In Oldenburg eröffnet KFC

OLDENBURG - Die neue Filiale von Kentucky Fried Chicken (KFC) auf dem Gelände des Famila Einkaufszentrums in Oldenburg hat am Donnerstagmorgen eröffnet. Der ganz große Ansturm auf die ersten Hähnchen blieb erst einmal aus: Zum Betriebsstart um 11 Uhr waren neben den geladenen Gästen etwa 15 Leute beim Fast-Food-Restaurant. Die offizielle Eröffnung des KFC-Restaurants in Oldenburg Wechloy mit vielen Gästen fand bereits um zehn Uhr statt.

Dienstag, 28. November 2017

Erneuerbare Energie - Tausende Arbeitsplätze gefährdet – Regulierung behindert Windkraft

Berlin - Was gut gemeint ist, muss nicht immer auch gut werden. Wie wahr die Redewendung ist, lässt sich anhand der Windkraft an Land zeigen. Die Unternehmen seien in großer Bedrängnis, betont Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes Windenergie. Schuld daran ist die Umstellung des Förderungssystems auf Ausschreibungen.

Stadt will Gebiete festlegen, noch keine Standorte

Mit der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung komme die Stadt Duderstadt ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach und treibe die Energiewende mit voran, erklärt Rudolf Wengerek, Leiter des städtischen Fachdienstes Stadtplanung. Allerdings würden derzeit noch keine Standorte für Windenergieanlagen festgelegt, betont Wengerek. Vielmehr gehe es darum, abgegrenzte Gebiete festzulegen, in denen es generell möglich sein kann, Windenergieanlagen zu errichten. Gleichzeitig würden durch dieses Vorgehen Anlagen im übrigen Stadtgebiet ausgeschlossen.

Montag, 27. November 2017

Bekommt Jemgum die größte Batterie der Welt?

Wie kann überschüssige Energie aus Wind und Sonne in großen Mengen gespeichert werden? Darüber grübeln Wissenschaftler schon lange - und nun sind Forscher und der Energieversorger EEV der Lösung offenbar einen wichtigen Schritt nähergekommen. Sie wollen nach eigenen Angaben die "größte Batterie der Welt" bauen. Dabei wird Energie in einer Flüssigkeit gespeichert - in diesem Fall in einem Gemisch aus Salzwasser, sogenannter Sole, und elektrisch aufgeladenen Kunststoffteilchen. Nach Angaben des Konzerns zeigen Versuche, dass die unterirdischen Hohlräume in den Salzstöcken bei Jemgum (Landkreis Leer) in Ostfriesland als Speicher für eine solche Batterie genutzt werden können.

Bürgermeister: Windpark „brauchen wir hier nicht“

Die WKN AG/PNE Wind Group wende sich mit einer Einladung zu einer „Informationsveranstaltung zum Windpark Breitenbach“ derzeit an die Breitenbacher Bürger, schreibt die Stadtverwaltung in einer Presseerklärung. Dabei solle es am 28. November um 19 Uhr im Wolfhagen in Breitenbach um „Planungsstand und Nutzungsverträge“ gehen.

Windräder sollen sich bald wieder drehen

Windenergie spielt in der Wesermarsch nach wie vor eine bedeutende Rolle. „Der Landkreis Wesermarsch wird seiner Verantwortung gerecht, rechtmäßige Genehmigungsverfahren für die Errichtung von Windenergieanlagen durchzuführen“, betont Landrat Thomas Brückmann. Der Landkreis stehe vor der Aufgabe, „in jeder immissionsschutzrechtlichen Genehmigung gesetzeskonform die Interessen der Kommunen, der Anlieger und der Investoren an der Nutzung dieser umweltfreundlichen Energieerzeugung miteinander zu vereinbaren“.

Bei Jühnde im Landkreis Göttingen werden vorerst keine Windkraftanlagen gebaut. Das Verwaltungsgericht Göttingen hat den Antrag einer Windenergiefirma abgelehnt, die sofort vier Anlagen bauen wollte. Der Landkreis Göttingen hatte zwar eine Baugenehmigung erteilt, allerdings mit der Auflage, dass die Firma wegen einer möglichen Gefährdung des Rotmilans eine sogenannte Ablenkfläche errichtet, die die Greifvögel anzieht und von den Windkraftanlagen fernhält. Dagegen hatte das Unternehmen geklagt und die sofortige Vollziehung der Genehmigung gefordert.

Dienstag, 21. November 2017

Herbststürme führen zu Ökostrom-Rekord

„Von Anfang Januar bis Mitte November haben alle Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen bereits 131 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom produziert und damit schon jetzt mehr als im gesamten Jahr 2016“, sagte Robert Hienz, Geschäftsführer bei Eon, in München.

Dienstag, 10. Oktober 2017

Was braucht Niedersachsens Windbranche jetzt?

Einige Vorschläge des Planers beziehen sich auf die Landes- und Regionalplanung: unter anderem wird ein erleichtertes Repowering alter Anlagen empfohlen, sowie auch eine Senkung des Ersatzgeldes für Eingriffe in das Landschaftsbild. Auf Bundesebene könnte eine neue Landesregierung die Windbranche unterstützen, indem sie sich dafür einsetzt, die Ausbaubegrenzung für Windenergie im EEG aufzuheben und faire Wettbewerbsbedingungen in den Ausschreibungen zu schaffen.

Samstag, 22. April 2017

EEV Fahrzeuge

Der Schutz der Umwelt ist ein sehr wichtiges und vor allem ein sehr zentrales und wichtiges Thema in der heutigen Gesellschaft. Doch nicht nur der Schutz der Umwelt, sondern auch die Gesundheit der Menschen ist ein wichtiges Thema, welches immer wieder zu Diskussionen und neuen Gesetzen und Normen führt. Ein sehr großer Faktor, welcher die Gesundheit der Menschen und auch den Erhalt der Umwelt sehr gefährdet und schadet, ist die Luftverschmutzung durch Abgase, Schadstoffe und Feinstaub.
Da vor Allem die Fahrzeuge, welche auf den Straßen unterwegs sind, diesen gefährlichen Feinstaub absondern, welcher dann in die Luft, welche Menschen, Tiere und auch die Umwelt atmen und nutzen ist es wichtig diese giftigen Abgase zu reduzieren. Um dies durchsetzen zu können gibt es bereits ein Gesetz und die Einstufung der verschiedenen Fahrzeuge in Umweltplaketten. So kann ein Fahrzeug bestimmte Umweltzonen befahren oder nicht befahren, wenn der Partikelausstoß im Rahmen der vorgeschriebenen Menge ist. Damit man jedoch nicht darauf achten muss, wie viel Feinstaub von dem Fahrzeug abgesondert wird und den Motor gegebenenfalls mit einem Rußfilter ausstatten muss, um in den vorgeschriebenen Wert zu fallen, kann man auf ein praktisches und äußerst umweltfreundliches EEV Fahrzeug zurückgreifen.
In Deutschland werden solche umweltfreundlichen Fahrzeuge, welche besonders wenig Feinstaub absondern von verschiedenen Herstellern und auch mit verschiedenen Technologien auf den Markt gebracht. Mittlerweile sind diese so fortgeschritten, dass man auch bereits zu einem geringen Preis ein umweltfreundliches Fahrzeug kaufen kann.

Donnerstag, 23. März 2017

Enhanced Environmentally Friendly Vehicle (EEV)

Worum handelt es sich bei EEV?

Bei der Enhanced Environmentally friendly Vehicles handelt es sich im Grunde genommen um nichts weiteres, als Fahrzeuge mit fortschrittlicher Umwelttechnologie. Da die Fahrzeuge, welche auf den Straßen der ganzen Welt unterwegs sind, Schadstoffe freisetzen, wenn sie in Betrieb sind, wird die Umwelt dadurch immer mehr belastet. Laut Rolf Hinrichs eev ag kommt es nicht zu letzt daher, dass es immer mehr Menschen gibt, welche mit einem Fahrzeug wie einem Auto auf den Straßen unterwegs sind. Damit die Umwelt jedoch durch den hohen Schadstoffaustrieb durch die Fahrzeuge verschmutzt wird, wurden für Verbrennungsmotoren eine besonders strenge Schadstoffemissionsrichtlinie festgelegt, welche kurz mit EEV bezeichnet wird.

Wieso gibt es diese Schadstoffemissionsrichtlinie?

Die Schadstoffemissionsrichtlinie wurde aus einem sehr wichtigen Grund in das Leben gerufen, welcher nicht nur die Umwelt, sondern auch das Leben und die Gesundheit der Menschen betrifft.
Fahrzeuge, welche über einen Verbrennungsmotor verfügen und dank diesem angetrieben werden, stoßen Feinstaub aus, welcher sowohl für sie Menschen als auch für die Umwelt äußerst schädlich ist sagt Rolf Hinrichs.
Mit der Richtlinie für die Schadstoffemission wird eine maximal geduldet Emission von Feinstaub für Sie Fahrzeuge festgelegt, welche auf keinen Fall überschritten werden darf.

Für wen gelten die Grenzwerte der Feinstaubemissionen?

Der europäische Abgasstandard gilt für alle Fahrzeuge, welche mit einem EEV-Motor betrieben werden.

Die Vorteile von der Feinstaubemissionsgrenze und einem EEV-Fahrzeug

Wer ein Auto oder ein anderes Fahrzeug besitzt, mit welchem man berechtigt ist auf den Straßen und Autobahnen in den Ländern in Europa zu fahren, dem ist bestimmt schon einmal die Umweltplakette über den Weg gelaufen. Seit es die Grenze für die Feinstaubemissionen gibt, würden auch die einzelnen Städte in den verschiedenen Ländern Europas im Umweltzonen eingeteilt. Je nach dem wie hoch die Feinstaubemission bei dem Fahrzeug ist, welches man besitzt, darf man oder darf man sich nicht mit seinem Fahrzeug in gewisse Zonen begeben.
Unter anderem sorgt auch die, auf den Autobahnen existierende Mautgebühr dafür, Fahrzeuge aus bestimmten Gebieten fernzuhalten, wenn diese über eine besonders hohe Feinstaubemission verfügen.
Wer sicher gehen möchte, sich mit seinem Fahrzeug an jeden beliebigen Ort zu begeben, der sollte darauf achten, dass er ein Auto besitzt, welches so wenig Feinstaub wie möglich ausscheidet und im besten Falle direkt auf ein EEV-Fahrzeug zurückgreifen meint Herr Hinrichs EEV.

Was ist Feinstaub überhaupt?

Dass diese Richtlinie für die maximale Feinstaubemissionen ins Leben gerufen wurde, hat einen wichtigen und sehr ernst zu nehmenden Hintergrund, welcher für das Leben der Menschen und die Erhaltung der Umwelt fondamental und äußerst wichtig ist.
Um zu verstehen, weshalb es diese Grenze für die Feinstaubemissionen gibt, ist es wichtig zu wissen, was Feinstaub überhaupt ist.
Feinstaub ist eigentlich nichts anderes als eine Art der Luftverschmutzung durch Partikelausstöße.
Das bedeutet, dass sich in der Luft, welche die Menschen einatmen und welche die Pflanzen und Tiere ebenfalls benötigen, eine Mischung aus vielen kleinen festen und auch flüssigen Teilen befindet.
So lange der Feinstaub natürlichen Ursprungs ist, stellt er für die Umwelt und die Menschen keine Gefahr dar. Natürlich gibt es einige Allergiker, welche zum Beispiel auf Bestandteile des natürlichen Feinstaubs, wie Erdstaub, Pollen, Schimmelpilze oder
Meerwasserspritzer reagieren, doch was für die Menschen und die Umwelt an dem Feinstaub wirklich gefährlich ist, sind die Bestandteile, welche nicht aus der Natur stammen, sondern von Menschen kreiert wurden. So findet sich zum Beispiel eine sehr große Menge an Straßenstaub, Ruß, Rauch,
Flugasche und vielen weiteren Dingen, in dem Feinstaub wieder.

Wieso ist Feinstaub für die Menschen und die Umwelt gefährlich?

Wie man oben gelesen hat, besteht der Feinstaub aus vielen unterschiedlichen Bestandteilen, welche sowohl natürlicher, als auch nicht natürlicher Herkunft sind. Da die gesamte Luft mit dem Feinstaub versehen ist, ist es nahezu unmöglich, dass man nichts von diesem einatmet. Mit jedem Atemzug, welchen man tätigt, atmet man auch viele Bestandteile, der oben aufgezählten Bestandteile des Feinstaubes, ein. So kann dieser ganz einfach und ohne Probleme in die Lunge von Kunden, Erwachsenen und auch von Tieren gelangen.
Für Menschen, welche an einer ernsten Vorerkrankung, wie zum Beispiel Asthma oder einer anderen Erkrankungen der Lunge oder des Herzens leiden, kann der Feinstaub unter Umständen wirklich gefährlich und bedrohlich werden sagt Rolf Hinrichs .
Feinstaub ist so klein, dass man ihn mit dem bloßen Auge nicht erkennen kann. Dennoch gibt es unter den verschiedenen Bestandteilen Teilchen, welche größer und Teilchen, welche kleiner sind. Ist ein Partikel kleiner als 10 Mikrometer, kann dies ganz ohne Probleme und mit Leichtigkeit tief in die Lunge eintreten. Das hat zur Folge, dass es bei der betroffenen Person oder dem betroffenen Tier zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen kommen kann. Da es in der Luft, welche eingeatmet wird, jedoch nicht nur Feinstaub, sondern auch andere Luftschadstoffe gibt, kann der Gesamteffekt durch die unglückliche Kombination aus Feinstaub und anderen Schadstoffen noch schlimmer ausfallen, als durch einer der beiden, in der Luft enthaltenen Komponenten alleine. In einer Studie wurde herausgefunden, dass Menschen, welche sich regelmäßig in Gebieten aufhalten, in welchen due Feinstaubkonzentration besonders hoch ist, ein höheres Sterblichkeitsrisiko von 17 Prozent haben. Um genau diese Höhe Konzentration an Orten, an welchen viele Menschen sind zu vermeiden, dürfen zum Beispiel in Innenstädten nur Fahrzeuge fahren, welche den Richtlinien für die Feinstaubemission entsprechen.

Die Plaketten

Um Gebiete, welche bereits mit einem hohen Anteil an Feinstaub versehen sind, nicht noch mehr zu belasten, wurden die Gebiete und werden bestimmte Gebiete immer noch, in verschiedenen Umweltzonen ein geteilt. An Hand dieser Zonen kann man als Fahrer erkennen, ob man mit seinem Fahrzeug die Zonen betreten darf oder nicht. Jedes Fahrzeug verfügt einen anderen Motor, weshalb es wichtig ist überprüfen zu lassen, welche Plakette man für sein Fahrzeug benötigt. Dann nur an Hand der Farbe der Plakette kann man erkennen, ob man sich mit seinem Fahrzeug in gewisse Gebiete begeben kann. Man unterscheidet zwischen vier Schadstoffgruppen und somit unterschiedlichen Farben der Plakette. Wer überall problemlos fahren möchte, der sollte sich jedoch auch überlegen sich direkt ein EEV-Fahrzeug zuzulegen.

Was ist ein EEV-Motor?

Damit ein Fahrzeug dem Grenzwert voll und ganz entspricht oder sogar noch eine geringere Feinstaubemission aufweist, als die festgesetzte Grenze erlaubt, kann man auf ein Fahrzeug zurückgreifen, welches bereits mit einem geprüften EEV-Motor ausgestattet ist.
Bei diesem besonderen Motor handelt es sich um einen Euro 5-Motor, welcher deshalb so wenig Feinstaub freisetzt, weil in dem Motor ein passiver Rußfilter eingebaut wird. Durch diesen zusätzlichen Rußfilter wird der Ausstoß von Feinstaub um circa 50 Prozent verringert.
Wer sich nicht extra ein Fahrzeug zulegen möchte, welches mit einem Rolf Hinrichs EEV-Motor ausgestattet ist, der sollte seinen Motor mit einem passenden Rußfilter nachrüsten. Eine grüne Plakette sollte ein Muss sein, wenn man ungehindert in der Stadt unterwegs sein möchte.

Falsche oder fehlende Plakette

Seite die Grenzwerte für den Ausstoß von Feinstaub gesetzlich festgelegt und vorgeschrieben wurde, ist jeder Besitzer eines Fahrzeuges dazu verpflichtet die Umweltplakette gut sichtbar an der vorderen Scheibe sei es Fahrzeuges abzubringen. Sollte man keine Plakette besitzen oder eine falsche Plakette an dem Auto anbringen, kann das, wenn man erwischt wird, hohe Kosten mit sich bringen.

Welche Grenze gilt für welches Fahrzeug?

Die Richtwerte für die Grenze der Feinstaubemission ist nicht für jedes Fahrzeug und für jeden Motor gleich. Welche Plaketteman am sein Fahrzeug anbringen muss kommt auf verschiedene Faktoren an, weshalb man professionell überprüfen lassen sollte, welche Plakette einem zusteht. In einem Test wird die Menge des Feinstaubes gemessen und an Hand der Werte und des Modells wird anschließend die Plakette ausgesucht.
Wer sich ein neues Auto kauft, auch wenn dies nicht über einen EEV-Motor verfügt, kann diesen immer noch durch einen Rußfilter aufrüsten, wobei die bei produzierten Modelle auf jeden Fall den vorgeschriebenen Normen entsprechen.

Schärfere Regeln

Während bis vor einigen Jahren noch die Richtlinien Euro fünf galt, gilt ab dem 01.09.2014 die Euro sechs, welche einen noch geringeren Ausstoß von Feinstaub vorsieht.
Somit ist sicher gestellt, dass alle neuen Fahrzeuge über einen geschlossen Partikelfilter verfügen.
Die Euro sechs wurde ins Leben gerufen, um die Abstöße von Rußpartikeln um weitere zwei Drittel zu senken.

Stark belastete Bereiche

Da in Städten häufig viel Verkehr ist und dementsprechend auch viele Fahrzeuge unterwegs sind, welche Abgase ausstoßen, ist die Luft in den meisten Städten mit vielen Feinstaubpartikeln versetzt. Damit die Prozentzahl nicht noch mehr steigt und es so zu einer gesundheitlichen Gefährdung kommt, sind in den meisten Städten, in welchen viel Verkehr herrscht, nur Fahrzeuge der Schadstoffgruppen 2-4 zugelassen.

Ausnahmen

Fährt man unberechtigter Weise in eine Umweltzone, obwohl der Feinstaubausstoß des Fahrzeuges die erlaubte Menge unterschreitet, wartet eine Strafe auf denjenigen. Es gibt jedoch auch Ausnahmen für Fahrzeuge, welche die Norm möglicherweise nicht erfüllen und sich trotzdem in eine Umweltzone begeben dürfen. So gilt diese Ausnahme zum Beispiel für mobile Maschinen und Geräte. Auch Arbeitsmaschinen und land- und forstwirtschaftliche Zugmaschine sind vom dieser gesetzlichen Regelung außen vor genommen. Wer über ein zwei- oder dreijährigen Kraftfahrzeug verfügt, muss sich ebenfalls keine Gedanken im die Umweltzonen machen. Selbstverständlicherweise sind auch Rettungsfahrzeuge wie ein Krankenwagen oder ein Arztwagen mit einer entsprechender Kennzeichnung, so dass man erkennt, dass es ein Wagen im Einsatz ist, von der Norm ausgeschlossen. Auch Kraftfahrzeuge, welche für den Transport von außergewöhnlich gehbehinderten, blinden oder anderweitig hilflosen Personen genutzt werden, müssen sich keine Sorgen machen, wenn eine Umweltzone befahren wird, obwohl die Feinstaubemission zu hoch ist. Die Bedingung ist dabei jedoch, daß sich die Leute durch einen Schwerbehindertenausweis ausweisen können.
Desweiteren gilt die Ausnahme auch für Fahrzeuge, welche von nicht deutschen Truppen gefahren werden, um im Rahmen einer militärischen Zusammenarbeit in der Umweltzone zu fahren. Zu guter letzt kann ein ganz einfaches, ziviles Fahrzeug von der Norm ausgeschlossen werden, sobald dieses nachweislich vom der Bundeswehr genutzt wird und die Fahrt in dem Fahrzeug unaufschiebbar ist.

Neuigkeiten zu der Feinstaubemissionsnorm

Da der Umweltschutz immer ein brandaktuelles und äußerst interessantes und vor allem auch wichtiges Thema ist, gibt es immer wieder neue Gesetzesvorschläge und Erneuerungen, welche für einen noch besseren und effektiveren Umweltschutz sorgen sollen.
So ist es zum Beispiel in der französischen Hauptstadt Paris weiß Rolf Hinrichs seit Februar 2017 Pflicht, dass jedes ausländische Fahrzeug eine Umweltplakette haben muss. Diese gibt es dort, wie auch im Deutschland in unterschiedlichen Ausführungen, welche je nach Art des Kraftfahrzeugs, Baujahr und Abgasnorm variieren.
Zudem ist ein weiterer Gesetzesentwurf geplant, welcher 2017 oder 2018 bestenfalls on Kraft treten soll. Fahrer, welche ein Auto, wie zum Beispiel ein EEV-Fahrzeug besitzen und damit eine sehr geringe Menge an Schadstoffen ausstoßen, sollen dafür belohnt werden. Die Belohnung eines solchen umweltbewussten Fahrzeuges soll es an Hand einer Steuerentlastung geben. Möglicherweise ist dies, neben der Erhaltung der Umwelt und dem Schutz der Gesundheit der Gesellschaft ein guter Ansporn, um so viele EEV-Fahrzeuge wie möglich auf die Straßen zu bringen und so umweltbewusst und mit einem guten Gewissen fahren zu können.

Dienstag, 7. März 2017

Schadstoffgrenzwerte nach Euronorm und EEV

Der Verkehr belastet unsere Umwelt - Die Schadstoffgrenzwerte

 

Der Verkehr ist verantwortlich für eine Vielzahl von Luftschadstoffen sowie Treibhausgasen der Abgase, die der Verkehr ausstößt. Verbesserungen in der Fahrzeugtechnologie sowie den Kraftstoffen verminderten den Schadstoffausstoß der Fahrzeuge. Allerdings machten ein wachsendes Verkehrsaufkommen sowie die mehr gefahrenen Kilometer diese Erfolge vor allem bei den Treibhausgasen wieder zunichte.
Bereits die Einführung der Katalysatorpflicht bei Benzinmotoren in 1987 reduzierte die Kohlenwasserstoffe sowie die Stickoxide. Weniger Schwefel in Treibstoffen verbesserte die Umweltbelastungen durch Schwefeldioxid. besonders die schwefelfreien Kraftstoffe sind eine Voraussetzung beim Einsatz moderner Abgas-Nachbehandlungs-Technologien sagt Rolf Hinrichs. Der Verkehr ist der Hauptverursacher der Stickoxiden, Partikel und Treibhausgase.

Die Schadstoffe und Treibhausgase

Die Stickoxide (NOx) sind Reizgase sowie Vorläufersubstanzen, die das bodennahe Ozon bilden. Sie werden vor allem im Verkehr von dieselbetriebenen PKW sowie dem Schwerverkehr hervorgerufen. Die Anzahl dieser Verkehrsmittel wie deren Kilometerleistung steigt und die Stickoxidbelastungen vom Verkehr sinken deshalb kaum. Das kann sich nur mit der flächendeckenden Einführung der Stickoxidkatalysatoren für alle Dieselfahrzeuge ändern.
Dieselfahrzeuge im Personenverkehr und im Schwerverkehr verursachen außerdem Feinstaub (Partikel). Wegen der geringen Größe dringen die Partikel tief in die Lunge ein. Mit Partikelfiltern kann man aber die Partikel fast ganz aus den Abgasen filtern.
Als wichtigstes Treibhausgas kennen wir Kohlendioxid (CO2). Der Ausstoß von CO2 hängt vom eingesetzten Treibstoff und den zurückgelegten Strecken und dem spezifischen Energieverbrauch des Fahrzeuges und der Fahrweise ab. Rolf Hinrichs ist der Ansicht : "Bei der technologischen Entwicklung führt eine verbesserte Verbrennungstechnologie in der Tendenz zum Absinken des CO2-Ausstoßes". Dagegen steigen aber die durchschnittliche Fahrzeugleistung sowie das Fahrzeuggewicht. Genau diese Faktoren und die Zusatzausstattungen wie Klimaanlagen verbrauchen aber mehr Kraftstoff. Deshalb und in Kombination mit den steigenden Verkehrsaufkommen erhöht sich die CO2- Emission aus dem Verkehr.

Die Schadstoffklassen und die Kfz Steuer

Für Pkws gibt es unterschiedliche Schadstoffklassen von Euro 6 bis Euro 1. Sie richten sich nach dem Schadstoffausstoß, den die Fahrzeuge verursachen. So entstand eine Basissteuer für je 100 Kubikzentimeter Hubraum des Fahrzeugs
Derzeit aktuellen Schadstoffklassen, die auch für Hybridfahrzeuge git:
  • Euro 1
  • Euro 2
  • Euro 3
  • 3 Liter Auto/ 5 Liter Auto
  • Euro 4
  • Euro 5
  • Euro 6
  • Autos, nicht schadstoffarm, die fahren dürfen bei Ozonalarm
  • Autos, nicht schadstoffarm, die nicht fahren dürfen
Bei Dieseln ist die Euronorm 5 noch in 5a und 5b unterteilt aus den Jahren 2009 und 2011. Die Euro 6b bis d und 6d Temp hat neben den Jahren der Einführung den unterschiedlichen Testzyklus bei b und c und d beinhaltet noch zusätzlich einen veränderten Konformitätsfaktor RDE, der bei dem "Real Driving Emissions" ermittelt wird. Die Prüfung unter Praxisbedingungen sind in den Vordergrund getreten und stehen in 2017 bis 2021 an nachdem nach den Typprüfungen später vier höhere Abgaswerte auftraten, die dann auch zu den bekannten Skandalen führten. Das RDE-Prüfverfahren der Europäischen Union, die Vermessung der Real Driving Emissions (RDE) wird ab September 2017 die laborgestützten Testverfahren ergänzen. Busse und Lkws über 3,5 t haben die römischen Ziffern I bis VI.

Besonderes in Schadstoffklasse Euro 6 für PKW

Das Europäische Parlament hat neue Grenzwerte für den Schadstoffausstoß der Autos beschlossen. Seit 01. September 2014 sind sie bei Typprüfungen und seit 01. September 2015 bei Neuzulassungen für PKW mit Benzin- sowie Dieselmotor verbindlich. Bis Ende August 2018 ist für die Messungen bei Neuzulassungen der NEFZ-Testzyklus relevant danach wird nach WLTC getestet, für die Typzulassungen gilt das jeweils ein Jahr früher. Derzeit setzt sich die Schadstoffklasse Euro 6 bei Neuwagen aller Automarken einheitlich durch. In Stuttgart werden laut Beschluss der grün-schwarzen Landesregierung in 2018 besonders belastete Straßen bei Feinstaubalarm für alle Diesel gesperrt, wenn sie nicht der Abgasnorm Euro 6 genügen.
Die Behörden sind in der Pflicht, die Luft nachhaltig zu verbessern. Die Feinstaubwerte sind in der Landeshauptstadt deutlich zu hoch.

Die geltenden Emissionswerte bei Euro 6 für Pkws mit Ottomotor in mg/km

  • CO: 1.000
  • HC(NMHC): 100 (68)
  • NOx: 60
  • PM: 4,5
  • PN (pro km): 6 x 10 hoch 11
CO = Kohlenstoffmonoxid
HC = Kohlenwasserstoffe
NOx = Stickstoffoxide
NMHC = Nichtmethankohlenwasserstoffe
PM = Partikelmasse Feinstaub
PN = Partikelanzahl

Die geltenden Emissionswerte bei Euro 6 für Pkws mit Dieselmotor in mg/km

  • CO: 500
  • HC + NOx: 170
  • NOx: 80
  • PM: 4,5
  • PN (pro km): 6 x 10 hoch 11

Die geltenden Emissionswerte bei Euro 4 für Motorräder in mg/km

  • CO: 1.140, 1.000 als Diesel
  • HC: 170, 380 bei V-max unter 130 km/h, 100 als Diesel
  • NOx: 90, 70 bei V-max unter 130 km/h, 300 als Diesel
  • PM: 80
  • db(A): 75 bis 80

Die geltenden Emissionswerte bei Euro 5 für Kleinkrafträder in mg/km

  • CO: 1.000
  • HC: 630
  • NOx: 170
  • db(A): 66 bis 76 Diesel Lkw > 3,5 t und Busse > 3,5 t

Die geltenden Emissionswerte bei Euro 6 für Diesel Lkw und Busse über 3,5 t in mg/km

  • Real Driving Emissions (RDE) Faktor: 1,5
  • CO: 1.500, 4.000
  • HC: 130, 160
  • NOx: 400, 460
  • NH3 (ppm): 10, 10
  • PM: 10, 10
  • PN (km): 8 x 10 hoch 11, 6 x 10 hoch 11
NH3 = Ammoniak
Die Einhaltung der Grenzwerte für Euro VI werden nach dem derzeitigen Stand der Technik mit einem geschlossenen Dieselrußpartikelfilter erfüllt.

Die PKW Maut und die vorgesehenen Kfz Steuer-Entlastung

Am 25. Januar 2017 hat das Bundeskabinett beschlossen, dass besonders schadstoffarme Autos der Euronorm 6 steuerlich entlastet werden über die Infrastrukturabgabe hinaus.
Der CO2-Grenzwert steht seit 01. Januar 2014 bei 95 Gramm pro km, der steuerfrei ist, jedes weitere Gramm kostet 2,00 Euro zusätzlich zum Steuer-Sockelbetrag.

Was bedeutet die Euronorm 6?

In der Emissionsnorm Euro 6 sind vor allem niedrige Maximalwerte für Partikel- sowie Stickoxid-Emissionen bei Fahrzeugen festgelegt. Diesel-Pkw dürfen 80 mg Stickoxide per Kilometer emittieren. Bei Benzinern ist der Grenzwert 60 mg per Kilometer. So sind die meisten technisch erforderlichen Modifikationen überwiegend bei Diesel-Modellen erforderlich geworden bestätigt Rolf Hinrichs EEV.
Leichtere Modelle bis etwa 1.700 Kilogramm kommen schon durch eine optimal abgestimmte Gemischaufbereitung sowie Abgasreinigung auf Euro 6. Sind die Maßnahmen nicht ausreichend, so ist der Einsatz des NOx-Speicherkatalysator erforderlich. Schwerere Diesel brauchen einen SCR-Katalysator, der eine Harnstoffeinspritzung besitzt. Dabei wird die AdBlue bezeichnete, geruchsneutrale Harnstofflösung eingespritzt. Sie reagiert mit den Abgasen und macht aus Stickstoffoxiden harmlosen Wasserdampf und Stickstoff. Der AdBlue-Verbrauch reicht dabei meist 1.000 km, und der zwanzig Liter Zusatztank im Fahrzeug wird beim normalen Service nachgefüllt. Die aufwändige Technik kostet und der Antriebsstrang kann bis zu zehn Prozent teurer werden durch die umfangreiche Abgasnachbehandlung. Ist der AdBlue-Tank leer, können Sie das Fahrzeug nicht mehr starten.

Der Diesel wird 125 Jahre

Erst uferte der Abgasskandal aus nun gibt es den Streit um die Blaue Plakette, die dem Euro 6 Diese freie Fahrt geben soll. Hat der Diesel bald ausgedient? Die Fahrverbote in den Städten könnten dazu führen. Den guten Ruf hat der Diesel bereits verloren.

Die anderen Fahrzeuge

Motorräder und Kleinkrafträder

Neue Kleinkrafträder und Motorräder werden seit Januar 2017 für den Verkehr nur noch zugelassen werden, wenn sie bei Abgasgrenzwerten der Euronorm 4 genügen. Ab Januar 2020 gilt bei der Typprüfung die Euronorm 5.

Der EEV-Standard im Emissionsausstoß

Der EEV (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle) ist laut Rolf Hinrichs derzeitig der anspruchsvollste europäische Abgasstandard, den für Busse und Lkws einhalten können. Das umweltfreundliche Fahrzeug die EEV ist ein Ausdruck, der in der EU auch bei den Emissionsnormen der Definition eines sauberen Fahrzeugs über 3,5 Tonnen in den Kategorien M2 sowie M3 verwendet wird, das sind Fahrzeuge zur Personenbeförderung von über acht Personen. Der Standard liegt zwischen Euro V und Euro VI. Zum Beispiel wird die Straßennutzungsgebühr(Maut) bei den Lkws nach der Schadstoffklasse berechnet. Sie staffelt sich in den Kategorien in Fahrzeuge mit zwei bis zu fünf und mehr Achsen. Die Kategorie B entspricht EEV 1 oder Euro 5, Die Kategorie A entspricht Euro 6. Die Schadstoffklasse steht bei den in Deutschland zugelassenen Lkws im Fahrzeugschein. Sie lässt sich vom dem Klartext bei Ziffer 14 sowie dem Code bei Ziffer 14.1 in der Zulassungsbescheinigung Teil I des Fahrzeugscheins ableiten.

Der Abgasskandal

Der VW-Konzern hat Dieselfahrzeuge jahrelang mit einer Software manipuliert, dass sie auf dem Prüfstand Abgasgrenzwerte einhalten, auf der Straße deutlich mehr Schadstoffe ausstoßen. Als das Mitte September 2015 bekannt wurde, waren weltweit rund elf Millionen Fahrzeuge betroffen. Die meisten in Europa, davon über zwei Millionen in Deutschland. Von Januar 2016 ruft VW die in Deutschland betroffenen Autos nach und nach in die Werkstätten zurück, ist aber nach wie vor der Meinung, mit der Software nicht in der EU gegen Gesetze verstoßen zu haben – im Gegensatz zu den USA. Dort hat VW im Januar 2017 einen Vergleich ausgehandelt über 4,1 Milliarden Euro an Bußgeldern sowie Strafe. Die Geschichte ist überall noch nicht abgeschlossen, Klagen stehen noch an. Interessant ist, dass VW bereits in 1974 in den USA 120.000 Dollar wegen Verstoßes gegen den Clean Air Act zahlen musste.

Die anderen Autokonzerne

Als im Dezember 2015 die Deutsche Umwelthilfe einen BMW 320d und einen Mercedes C200 CDI sowie einen VW Passat 2.0 TDI sowohl auf dem Prüfstand als auf der Straße durchmessen ließ unter Realbedingungen, traten bei allen Fahrzeugen Abweichungen bei NOx-Emissionen am Rollenprüfstand und Straßenmessungen zu Tage. Vor Veröffentlichung drohten Anwälte der Autohersteller der DUH in Schreiben und wollten die Veröffentlichung verhindern. Die Vertreter der Autohersteller waren bei den Test dabei.
Im April 2016 hat Mitsubishi, der sechstgrößte Automobilhersteller Japans, die Manipulationen bei Verbrauchswerten seiner Modelle zugegeben. Davon waren 625.000 Fahrzeuge betroffen, davon Modelle für Nissan.
Laut Bundesverkehrsministerium soll auch FIAT, die GM-Tochter eine illegale Abschalteinrichtung verwendet haben: einen Timer, der die Abgasreinigung nach dem Prüfzyklus abschaltet.
Leider ist beim Abgas noch lange nicht das letzte Wort gesprochen, das haben in diesem Fall wohl die Autokäufer.

Montag, 6. März 2017

Vorteile von einem EEV Fahrzeug

Immer mehr Umweltzonen werden in ganz Europa eingerichtet. Dies geschieht aus dem einfachen und wichtigen Grund die Umwelt und auch die Menschen vor den gefährlichen Feinstaubemissionen zu schützen und diese mach und nach aus der Luft verschwinden zu lassen. Gebiete, welche bereits mit viel Feinstaub versehen sind sollen so vor einem weiteren Anstieg geschützt werden und in Gebieten in welchen der Feinstaub noch nicht so präsent ist, sollen davor bewahrt werden, dass sich zu viel Feinstaub in der Luft sammelt.


Die Vorteile eines EEV Fahrzeuges

Damit dies möglich ist, sind sie Umweltzonen so eingeteilt, dass man sich nur mit einer bestimmten bestimmten Umweltplakette in diese Zonen begeben darf. Begibt man sich mit einer Plakette in eine Zone, welche dieser Zone nicht entspricht, muss man mit einer Strafe rechnen. Um nicht in die Verlegenheit zu kommen, sich mit seinem. Fahrzeug nicht in eine bestimmte Zone begeben zu dürfen, sollte man sich also ein EEV Fahrzeug zulegen, welches der EEV Norm voll und ganz entspricht und diese in gewissen Fällen in der Menge der Feinstaubemission sogar unterbietet. So muss man sich keine Gedanken darüber machen, ob die Plakette des Fahrzeuges für die Umweltzone, welche man befahren möchte, geeignet ist oder nicht.
Da inzwischen auch hohe Mautgebühren eingerichtet wurden, welche Halter von Fahrzeugen zahlen müssen, wenn sie über ein Fahrzeug mit einer hohen Feinstaubemission verfügen lohnt es sich, wenn man auf ein EEV Fahrzeug umsteigt. So kann man ganz einfach und ohne Probleme eine hohe Mautgebühr vermeiden, welche je nach der Farbe der Plakette an dem Auto, welche laut Gesetz sichtbar an der Windschutzscheibe angebracht werden muss, niedriger oder höher ausfällt.
Zudem genießen Fahrer von einem EEV Fahrzeug eine maximale Ermäßigung beim Zoll und sind zudem dazu berechtigt Niedrigemissionszonen zu befahren.

Das EEV Dieselauto vom Mercedes Benz

Einer der Hersteller, welcher in Deutschland EEV Fahrzeuge entwickelt, herstellt und auf dem Markt vertreibt ist Mercedes Benz.
Da die Umwelt enormer aktuelles Thema ist und die Abgasnorm von Zeit zu Zeit immer strenger wird und somit auch die erlaubte Menge an Feinstaub, welchen ein Fahrzeug abstoßen darf immer geringer wird, setzt Mercedes Benz mit seinen EEV Fahrzeugen auf eine besonders geringe Feinstaubemission, welche deutlich unter dem erlaubten Grenzwert liegt und somit auch bei einer Änderung der Abgasnorm immer noch ohne Veränderungen an dem Motor vornehmen zu müssen, verwendet werden können.
Wichtig bei den EEV Fahrzeugen ist, dass sie nicht nur umweltfreundlich, sondern für den Verbraucher erschwinglich sind. Es nützt nichts, wenn viele EEV Fahrzeuge hergestellt werden, welche gut für die Umwelt und die Menschen sind, sich diese jedoch keiner leisten kann und deshalb auf die herkommen Motoren zurückgreift. Deshalb wird bei den EEV Fahrzeugen auf die Umwelt, aber gleichzeitig auch auf die Wirtschaftlichkeit geachtet
Mercedes Benz setzt dabei auf die BlueTec-Dieseltechnologie, welche die Stickland Emissionen und den Partikelausstoß reduziert, ohne dass der Motor dafür mehr Kraftstoff benötigt und somit teurer wird.
Die weiterentwickelte Motoren sind so konzipiert, dass sie das Abgas nachbehandeln, bevor dies über den Auspuff ausgestoßen und in die Luft getragen wird.
Die Kombination aus weiterentwickelten Motoren und der Abgasnachbehandlung
Dass die Dieselmotoren der EEV Fahrzeuge so einen geringen Prozentsatz an Feinstaub ausstoßen liegen der cleveren und hoch innovativen Kombination aus dem weiterentwickelten Motor und der Nachbehandlung des Abgases.
Dadurch, dass der Spitzendruck in der Motorentechnologie erhöht wurde und zudem das Verhältnis der Verdichtung ebenfalls erhöht wurde, wird eine viel bessere Verbrennung erzielt, weniger Partikelausstoß entsteht und gleichzeitig wird mehr Leistung für den Motor erreicht.
Während die Leistung zwar erhöht wird, wird der Verbrauch des Motors um ganze sechs Prozent gesenkt.
Damit ist es jedoch nicht getan. Dadurch, dass bei der verbesserten Verbrennung als Resultat auch mehr Stickstoff entsteht, wurde zu der erweiterten Motorentechnologie eine Nachbehandlung des Abgases in die Motoren integriert. Die Abgasnachbehandlung wird mit SCR erreicht und vermindert die höhere Stickoxidemission, welche bei der verbesserten Verbrennung entsteht.
Die SCR Technologie funktioniert indem die Abgase, bevor sie ausgeschieden werden, durch einen SCR-Katalysator gezielt in unschädlichen Stickstoff und Wasserdampf umgewandelt wird. Dieser SCR Katalysator wird auch als AdBlue bezeichnet und wird von der Technik der Motoren so gesteuert, dass dieser Katalysator aus einem separaten Tank, ganz nach Bedarf in das heiße Abgas gespritzt wird. So entsteht dort Ammoniak, welches für die Umwandlung der giftigen und schädlichen Abgase in Stickstoff und Wasserdampf zuständig ist.

EEV Vorgaben mit Dieselpartikelfiltern unterschreiten

Die erlaubten Werte der Feinstaubemission sind durch die Abgasnorm festgeschrieben. Ein EEV Fahrzeug liegt bei der erlaubten Menge an der untersten Grenze und ist somit umweltfreundlich. Besonders umweltfreundlich sind EEV Fahrzeuge, welche die erlaubte Menge an Feinstaubpartikeln sogar unterschreiten, was in Deutschland zum Beispiel mit einem Dieselpartikelfiltern möglich ist. Dieser Filter sorgt dafür, dass in Dieselmotoren, welche bereits über die BlueTec Technologie verfügen und das Abgas mit dem SCR Katalysator nachbehandeln, die Partikel nochmals abgefiltert werden und somit noch weniger schädlicher Feinstaub über den Auspuff in die Luft gerät.

Beckerbus für EEV Busse

Auch Busse sondern viel Feinstaub ab und müssen deshalb oft einen spezielle Filter in den Motor einbauen, damit sie den Regeln der Abgasnorm entsprechen. Um besonders umweltfreundliche Busse kümmert sich unter anderem Beckers. Für die EEV Busse wird ein zweistufiges System verwendet. Dieses sorgt dafür, dass die Abgase, welche zunächst einmal abgekühlt werden die Verbrennungstemperaturen herabsetzen und so dafür sorgen, dass dir Bildung von Stickoxiden deutlich verringert wird.
Anschließend werden die Abgase durch ein Filtersystem gründlich nachbehandelt, um die Feinstaubemission noch mehr zu reduzieren.

Die öffentlichen Verkehrsmittel

Immer mehr Menschen nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel, wie Busse, um sich in der Stadt fortzubewegen, was dazu führt, dass immer mehr Busse in der Stadt zu sehen sind, welche die Personen von einer Haltestelle zur nächsten befördern. Da besonders in den Städten viel Verkehr herrscht und ein Buss deutlich mehr Feinstaub ausstößt, als ein normaler PKW, ist es sehr wichtig, dass auch die Busse der EEV Norm entsprechen. Da es vole zu teuer und somit auch nicht machbar wäre, alle Busse, welche auf den deutschen Straßen unterwegs sind, von jetzt auf gleich mit EEV Fahrzeugen zu ersetzen, hat die Regierung durch eine Finanzierung in einigen Städten bereits dazu beigetragen, dass die Motoren der Busse aufgerüstet und mit einem speziellen Filter ausgestattet werden. So wird auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln dafür gesorgt, dass die Feinstaubemission verringert und somit die Luft nicht so sehr verschmutzt wird.

EEV Fahrzeuge gut und richtig nutzen

Damit die EEV Fahrzeuge im Deutschland auch einen positiven Effekt auf den Gehalt von Feinstaub im der Luft haben, ist es wichtig, dass diese Fahrzeuge gut und richtig verwendet werden sagt Rolf Hinrichs. Zwar ist die Feinstaubemission durch sie EEV Fahrzeuge sehr gering, doch wer für jeden Meter sein Auto anschmeißt trägt nicht besonders zu der Verbesserung des Gehaltes am Feinstaub in der Luft bei. Deshalb ist es wichtig, dass man auch einmal kleinere Strecken zu Fuß geht oder mit dem Fahrrad bestreitet oder bei längeren Strecken auch einmal auf den öffentlichen Nahverkehr zurückgreift.
Durch Fahrgemeinschaften und die Nutzung von Bussen, Zügen oder anderen Verkehrsmitteln können die EEV Fahrzeuge somit noch effektiver genutzt werden und der Ausstoß an den Feinstaubpartikeln ist noch geringer.

Fazit

Nicht nur die oben genannten Hersteller setzen bei ihrem Fahrzeugen immer mehr darauf, dass die Fahrzeuge der EEV Norm entsprechen und diese im besten Fall unterbieten, sondern immer mehr Hersteller setzen darauf mit solchen Technologien die Emissionen von Feinstaub so gering wie möglich zu halten.
Wichtig ist, dass man sein Fahrzeug darauf überprüft, ob es der EEV Norm entspricht. Keiner sollte sich damkt zufrieden geben, dass das Fahrzeug eine rote Umweltplakette ziert. Vor allem wegen der eigenen Gesundheit, dem Erhalt der Umwelt und nicht zu letzt wegen der Kosten und der Bewegungseinschränkung. Denn, wer mit einem Fahrzeug auf den Straßen unterwegs ist, welches eine hohe Emission an Feinstaub nachweist, wird sich mit diesem Fahrzeug möglicherweise nicht mehr in der Innenstadt aufhalten und dürfen und am Zoll hohe Gebühren zahlen müssen. Da EEV Fahrzeuge mit Technologien ausgestattet sind, welche den Verbrauch unter Umständen sogar verringern und keine großen und zusätzlichen Kosten mit sich bringen, sollte man deshalb darauf achten, dass man beim nächsten Autokauf ein EEV Fahrzeug kauft oder seinen Motor vorher mit einem Partikelfilter aufrüstet, welcher aus einem Motor, welcher mehr Feinstaubpartikel ausstößt, einen umweltfreundlichen Motor macht. Je mehr EEV Fahrzeuge auf den Straßen in Deutschland zu finden sind, dekor sauberer kann die Luft werden und desto gesünder können die Menschen, Tiere und die Umwelt leben.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Das EEG und was Rolf Hinrichs EEV AG dazu meint

Entstehung

Bereits im Jahr 1991 trat in der Bundesrepublik Deutschland das Gesetz über die Einspeisung von erneuerbaren Energien in das öffentliche Netz (kurz: Stromeinspeisungsgesetz) in Kraft. Hierin wurde erstmals geregelt, dass die Betreiber der Stromnetze dazu verpflichtet sind, den Strom aus erneuerbaren Energien abzunehmen und eine Mindestvergütung an den Erzeuger zu zahlen.
Das Stromeinspeisungsgesetz wurde durch das im Jahr 2000 in Kraft getretene Erneuerbare-Energien-Gesetz (kurz: EEG) ersetzt. Dieses legte nun fest, dass der Strom, der aus Technologien der regenerativen Energien gewonnen wird, Vorrang vor den übrigen Energieformen bei der Einspeisung in das Netz genießt. Weiterhin wurden die Sätze der Mindestvergütung angepasst, um dem Ziel einer kostendeckenden Erzeugung näher zu kommen.
Novellierungen des EEG folgten in den Jahren 2004, 2009, 2012 und zuletzt 2014. Dabei wurden vor allem die Sätze der Mindestvergütung angepasst. So wurde 2004 die Reduzierung der Förderung der Windenergie beschlossen, im Jahr 2012 wurde die Mindestvergütung für Strom aus Photovoltaik gesenkt. Mit dem Inkrafttreten des EEG 2014, also der letzten Novellierung des EEG, soll dem Anstieg der Strompreise entgegen gewirkt werden. Durchschnittlich soll die Vergütung von Anlagen auf 12 Cent pro Kilowattstunde sinken.


Ziele und Zweck des Gesetzes

Gemäß § 1 Abs. 1 EEG ist es Ziel des Gesetzes im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung zu verringern, fossile Energieressourcen zu schonen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien zu fördern. Absatz 2 nennt darüber hinaus noch konkrete Zahlen, die erreicht werden sollen: So soll beispielsweise bis 2025 der Anteil der regenerativen Energien an der Stromversorgung Deutschlands bei 40% bis 45% liegen. Als Endziel wird ein Anteil von 80% spätestens im Jahr 2050 genannt. Der dritte Absatz nennt dann noch ein konkretes Ziel für den Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoenergieverbrauch. Hier soll sich dieser Anteil bis 2020 auf 18% erhöhen.

Begriff der erneuerbaren Energien

Den Begriff der erneuerbaren Energien definiert der Gesetzgeber in § 5 Nr. 14 EEG selbst: Demnach fallen unter diesen Begriff die Wasserkraft, die Windenergie, die solare Strahlungsenergie, die Geothermie und die Energie aus Biomasse. Außerdem differenziert der Gesetzgeber bei der Windenergie zwischen solcher an Land (sogenanntes Onshore) und am Meer (sogenanntes Offshore), vgl. § 5 Nr. 35, 36 EEG.

Die Regelungen des EEG im Einzelnen

  1. Abnahmepflicht

Nach § 2 Nr. 1 EEG sind Netzbetreiber in Deutschland verpflichtet vorrangig den Strom, der aus regenerativen Energien gewonnen wird, in ihr Stromnetz einzuspeisen. Damit wird diesem Strom ein Vorrang vor solchem aus anderen Quellen, wie zum Beispiel Kohle- oder Kernkraft, eingeräumt. Zu Beachten ist, dass der Strom aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlangen gemäß § 4 Abs. 1 Satz 2 KWKG gleichrangig zu dem aus erneuerbaren Energien einzuspeisen ist. Der Bedarf des jeweiligen Netzbetreibers spielt keine Rolle; er ist sogar dazu verpflichtet, sein Netz so auszubauen, dass er den Strom aus erneuerbare Energien einspeisen kann, § 9 EEG. Wird Strom aus regenerativen Quellen erzeugt, kann dieser aber nicht vom Netzbetreiber eingespeist werden, so ist der Netzbetreiber zur Zahlung einer Entschädigung an den Erzeuger verpflichtet.
Wie die Netzbetreiber den Strom aus erneuerbaren Energien an den Endverbraucher vertreiben, ist hingegen nicht gesetzlich festgeschrieben. Die Betreiber können selbstständig ihr Stromportfolio zusammenstellen.
  1. Einspeisevergütung

Für das Einspeisen des EEG-Stroms hat der Gesetzgeber Mindestvergütungen vorgeschrieben. Diese unterscheiden sich u.a. je nach Erzeugungsart des Stroms und garantieren dem Erzeuger einen festen Betrag, den er vom Netzbetreiber pro Kilowattstunde bezahlt bekommt. Die festgeschriebene Vergütung gilt dann für 20 Jahre einschließlich dem Jahr der Inbetriebnahme der Stromerzeugungsanlage. Nur bei großen Wasserkraftwerken reduzierte sich diese Zeit auf 15 Jahre, wobei diese Unterscheidung durch die Novellierung des EEG im Jahr 2012 aufgehoben wird. Für Wasserkraftwerke, die nach Inkrafttreten der Novellierung in Betrieb genommen wurden, gilt gleich ihrer Größe ebenfalls die 20-Jahre-Regelung. Außerdem sieht das EEG vor, dass die vorgeschriebene Vergütungssätze sich automatisch in jedem neuen Kalenderjahr verringern. Diese Regelung trägt dem Umstand Rechnung, dass zum einen die Technologien sich mutmaßlich immer weiter entwickeln und damit immer kostengünstiger Strom erzeugt werden kann und zum anderen, dass der Strompreis für den Endverbraucher nicht stetig steigen soll.
Die EEG-Umlage Durch die eben beschriebenen Mindestvergütungen für Strom aus erneuerbaren Energien kommt es fast immer zu einer Differenz zwischen der festgeschriebenen Vergütung des Stroms und dem Börsenpreis für diesen. Weil der Börsenpreis für eine Kilowattstunde meist unter der Mindestvergütung liegt, entstehen für die Netzbetreiber Mehrkosten durch die Pflicht zur Einspeisung von Strom aus regenerativen Energien. Das EEG erlaubt es nun den Netzbetreibern diese Mehrkosten in Form der EEG-Umlage an den Endverbraucher weiter zu geben. Über die Stromrechnung wird so der Verbraucher an den Kosten für die sogenannte Energiewende beteiligt.
Besonders energieintensive Unternehmen hat der Gesetzgeber von der Zahlung dieser Umlage befreit, §§ 40 ff. EEG. Eine solche Befreiung kann für Unternehmen der Produktion und des Schienenverkehrs erteilt werden, wenn diese einen besonders hohen Stromverbrauch nachweisen können und die Energiekosten einen verhältnismäßig hohen Anteil an der Bruttowertschöpfung des Unternehmens haben.

Weiterhin ist der Eigenverbrauch von Kraftwerken von der Zahlung der EEG-Umlage ausgenommen.
Sonstige RegelungenDas EEG enthält Veröffentlichungs- und Meldepflichten für Anlagebetreiber, Netzbetreiber und Elektrizitätsunternehmen. Auch werden Doppelvermarktungsverbot und Herkunftsnachweis geregelt. In den §§ 88 bis 96 EEG sind außerdem weitreichende Verordnungsermächtigungen für den Bund erteilt.

Vergütung des Stroms aus erneuerbaren Energien

Die zuvor beschriebenen Mindestvergütungen werden vom Gesetzgeber nach drei maßgeblichen Kriterien festgesetzt: Zum einen kommt es auf die Art der Stromerzeugung an. So gibt es beispielsweise unterschiedliche Mindestpreise für einen Kilowattstunde aus Photovoltaik oder aus Windenergie. Zum anderen ist die Größe der Erzeugungsanlage entscheidend. Je kleiner nämlich die Anlage ist, desto höher ist die festgeschriebene Vergütung für eine Kilowattstunde. Der Zweck dieser Regelung liegt darin, dass man davon ausgehen kann, dass bei kleineren Anlagen die Investitionskosten im Verhältnis zu der erzeugten Strommenge niedriger sind und daher eine höhere Vergütung für die Profitabilität der Anlage von Nöten ist. Drittens stellt der Gesetzgeber, wie bereits zuvor kurz erwähnt, auf das Jahr der Inbetriebnahme ab. Je später die Anlage in Betrieb genommen wird, desto niedriger ist die garantierte Vergütung. Diese automatische Absenkung der Mindestvergütung wird als Degression bezeichnet. So sinkt beispielsweise bei der Wasserkraft pro späterem Jahr der Inbetriebnahme die Vergütung um 1%. Die garantierte Mindestvergütung gilt für 20 Jahre zuzüglich dem Jahr der Inbetriebnahme. Die einzelnen Vergütungssätze sind im EEG in den §§ 37 ff. EEG festgelegt.

Folgen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes

Lag der Anteil der regenerativen Energien Bruttostromverbrauch im Jahr 1990 gerade einmal bei 3,4%, so stieg dieser Anteil im Jahr 2014 bis auf 27,8%. Unbestritten ist, dass das 1991 in Kraft getretene Stromeinspeisungsgesetz, das später vom Erneuerbaren-Energien-Gesetz abgelöst wurde, an dieser Entwicklung einen maßgeblichen Anteil hatte. Innerhalb der regenerativen Energien gibt es jedoch große Unterschiede in Bezug auf ihre Bedeutung für die Stromerzeugung in Deutschland: Während die Windenergie – sowohl On- als auch Offshore – mit einem Anteil von 9,6% im Jahr 2013 an der Stromerzeugung hatte, kommt die Wasserkraft nur auf 3,5%.
Auch der Preisanteil der EEG-Umlage am Strompreis ist seit deren Einführung bis zum Jahr 2010 stetig gestiegen. Durch die Absenkung der garantierten Mindestvergütung ist ab 2010 jedoch ein leicht entgegengesetzter Trend festzustellen.

Mittwoch, 18. Januar 2017

Rolf Hinrichs und das Thema EEV AG

Natürlich verbinden auch wir den Namen Rolf Hinrichs mit der EEV AG Deutschland und der EEV AG Österreich. Das seit dem Jahre 2014. Viel haben wir seit dieser zeit über das Unternehmen EEV AG berichtet bzw. auch berichten müssen, denn das Unternehmen EEV AG war auf unseren Radarschirm geraten, weil man Genussrechte verkauft hatte. Genussrechte zu diesem Zeitpunkt, Pleite der Infinus AG, waren eigentlich ein NOGO. Unser Bericht führte dann dazu das wir mit dem Unternehmen und dessen Verantwortlichen, darunter Heinz Lucas, Peter Bernhart und Rolf Hinrichs ins Gespräch kamen. Natürlich haben wir uns das Unternehmen dann einmal etwas Näher angeschaut und herausgefunden, das bei dem Unternehmen aus unserer Sicht alles in Ordnung war, also haben wir uns zurückgezogen aus der Berichterstattung. Doch einige Wochen später baten uns dann die Rechtsanwälte der EEV AG um Unterstützung, denn man hatte im eigenen Unternehmen dreiste Diebe (ehemalige Mitarbeiter) lokalisiert die nun versuchten ein übles Spiel gegen das Unternehmen zu spielen. Dies gemeinsam und mit Unterstützung eines Hannoveraner Journalisten.Wir haben usn dann, nach intensiver Diskussion mit dem Unternehmen und Überprüfung aller Sachverhalte, auf die Seite des Unternehmen gestellt um diesem zu helfen. Das gegen eine kriminelle Bande. Diese Einschätzung haben wir übrigens auch heute noch. Auf diesem Blog möchte Ich so manche Dinge aus der Vergangenheit einmal darstellen und klarstellen zum besseren Verständnis warum wir nun auch eine IG Biomassekraftwerk Papenburg aktiv unterstützen.

Rolf Hinrichs wehrt sich heute genau gegen die, die ihm einen teil seines Lebenswerkes nach seiner Meinung kaputtgemacht haben. Er will diese alle zur Verantwortung ziehen, nicht um seinen finanziellen Schaden ersetzt zu bekommen, sondern damit es Gerechtigkeit gibt.Vor allem liegen Rolf Hinrichs die Anleger am herzen, denn die müssen die ganze Suppe nun auslöffeln, weil ganz ohne Not hier ein Unternehmen kaputtgemacht wurde. Rolf Hinrichs will hier auch Klarheit von Seiten der Braunschweiger Staatsanwaltschaft haben, denn die trägt auch eine Mitschuld an so mancher Entwicklung bis hin zur Insolvenz der EEV AG. Ich habe mir nichts vorzuwerfen, so Rolf Hinrichs in einem Gespräch mit unserer Redaktion. Ich werde nachweisen, das das bei ao mancher ermittelnden Behörde dann doch zweifelhaft sein könnte ob man hier wirklich nach allen Seiten Offen ermittelt hat. Ich habe den ganz klaren Hinweis, so Rolf Hinrichs, das dem nicht so ist. Natürlich ist es schwer in Deutschland gegen die Justiz vorzeghen, aber in einem Rechtsstaat muss das möglich sein. Hier muss von einem unabhängigen Dritten geprüft werden ob die geführten Ermittlungen unabhängig und Ergebnisoffen geführt wurden. Daran sollte auch dei Ermittlungsbehörde ein großes Interesse haben.

Ich werde die IG Biomassekraftwerk Papenburg mit ellen mir zur verfügung stehenden Mitteln bei ihrer Arbeit für die Anleger aktiv unterstützen. Gleiches gilt auch für die EEV AG Österreich. Im übrigen freut es mich, das  Rechtsanwalt Dr. Thomas Schulte aus Berlin, der IG beratende zur Seite stehen wird. Dr. Schulte war der einzige Rechtsanwalt der sich dann alle bei der EEV AG vorliegenden Unterlagen im Detail angeschaut hat, und dann ganz klar zu der Einschätzung gekommen ist “ da ist alles in Ordnung“ zum Zeitpunkt seiner Prüfung.

Montag, 2. Januar 2017

Wasserkraft auch ein Thema im Bereich der Erneurbaren Energien so Rolf Hinrichs von der EEV AG aus Göttingen

Seit dem Atomunglück von Fukushima ist die Energiewende nicht nur wieder vermehrt auf die politische Agenda gerückt, sondern auch in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Das Ziel ist es, bis 2020 alle Atomkraftwerke stillzulegen und den deutschen Energiebedarf ausschließlich über regenerative Alternativen abzuwickeln. Für solche Pläne eignen sich unterschiedliche Methoden. Eine von ihnen ist die Wasserkraft. In einigen Ländern werden große Anteile des Energiebedarfs über Wasserkraft produziert, während die Verwendung der Kraftwerke in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt.

Als Wasserkraftwerk werden alle Kraftwerke bezeichnet, die dazu in der Lage sind, mithilfe von Wasser Strom herzustellen. 
Dabei wird zwischen verschiedenen Kraftwerken differenziert. So existieren zum Beispiel Laufwasserkraftwerke, Speicherkraftwerke, Gezeitenkraftwerke oder Wellenkraftwerke. Unabhängig von ihrem Aufbau lässt sich die Funktionsweise der verschiedenen Kraftwerke stets miteinander vergleichen. Wasserkraftwerke gelten darüber hinaus als sauber und in der Energieversorgung als effizient. Neben zahlreichen Vorteilen lassen sich auch einige Nachteile erkennen. Europäische Nachbarn zeigen jedoch, dass es durchaus möglich ist, Wasserkraftwerke in die Energieversorgung zu integrieren, ohne Angst vor Stromengpässen haben zu müssen.

Wie funktioniert ein Wasserkraftwerk?

Die Funktionsweise der verschiedenen Kraftwerke beruht darauf, dass das Wasser aus einer bestimmten Höhe Richtung Boden fällt. Zunächst werden große Wassermengen künstlich zurückgehalten. Dafür kommt zum Beispiel ein Staudamm zum Einsatz. Sobald das Wasser den Abgrund hinunterpirscht, erhöht sich die Fließgeschwindigkeit. Mit einer größeren Fließgeschwindigkeit geht auch eine verbesserte Energiegewinnung einher. Das herunterströmende Wasser stößt auf eine Turbine oder ein Wasserrad und treibt dieses an. Es kommt zu einer Drehbewegung. Durch die Drehbewegung kann der angeschlossene Generator arbeiten. Auf diese Weise entsteht aufgrund eines Wasserkraftwerks Elektrizität. Damit die gewonnene Energie in das Mittel- oder Hochspannungsnetzwerk eingespeist werden kann, verfügen viele Kraftwerke über ein Umspannwerk.
Der Effizienzgrad eines Wasserkraftwerks kann auf bis zu 90 Prozent steigen. Kohlekraftwerke hingegen erreichen einen Grad von ungefähr 45 Prozent. Während in Deutschland vor allem Pumpspeicherkraftwerke verbreitet sind, können auf internationaler Ebene vermehrt Laufkraftwerke gefunden werden.

Welche Arten von Wasserkraftwerken existieren?

Wasserkraftwerke werden auf verschiedenen Ebenen voneinander unterschieden. Grundsätzlich existieren zunächst Laufwasserkraftwerke und Speicherkraftwerke. Laufwasserwerken gelingt die Regulierung des aufgestauten Wassers nur eingeschränkt. Damit ist eine direkte Beeinflussung nicht möglich. Speicherkraftwerke können die Energie hingegen steuern, welche als Speicher im Rahmen von Seen oder Teichen vorliegt. In der Regel kommt bei einem Speicherkraftwerk eine künstliche Barriere zum Einsatz, zum Beispiel in Form eines Staudamms oder einer Staumauer. Nur selten eignen sich natürliche Gewässer für ein Speicherkraftwerk.

Einteilung aufgrund von Nutzgefällen

Weiterhin werden Wasserkraftwerke abhängig von ihrem Nutzgefälle differenziert. Dabei existieren Niederdruckkraftwerke, Mitteldruckkraftwerke und Hochdruckkraftwerke. Als Nutzgefälle selber wird die Distanz zwischen dem Wasserspiegel bezeichnet, der sich oberhalb der Turbine befinden und jenem, der unterhalb der Turbine gefunden werden kann.
1. Niederdruckkraftwerk
Wasserkraftanlagen deren Fallhöhe ungefähr 15 Meter beträgt, gehören zur Kategorie der Niederdruckkraftwerke. In der Regel lassen sich Niederdruckkraftwerke in einem Fluss lokalisieren, wo sie sich etwa im Mittellauf des Gewässers befinden. Als Turbine kommt eine Durchströmturbine oder Kaplanturbine in Frage. Bei der Kaplanturbine erinnert das Laufrad an einen Propeller, wie er bei Schiffen montiert wird. Im Rahmen eines Niederdruckkraftwerks kann es sich um ein Gezeitenkraftwerk, Wellenkraftwerk, Flusskraftwerk oder Ausleitungskraftwerk handeln. Neben der Herstellung von Energie dient ein solches Wasserkraftwerk unter Umständen auch einer Verbesserung des Hochwasserschutzes.

2. Mitteldruckkraftwerke
Mitteldruckkraftwerke entstehen dann, wenn die Fallhöhe zwischen 25 Metern und 40 Metern liegt. Der Übergang zwischen Niederdruck- und Mitteldruckkraftwerk sowie Mitteldruck- und Hochdruckkraftwerk lässt sich jedoch als fließend beschreiben. Ein Mitteldruckkraftwerk benötigt in der Regel eine Talsperre. Diese fungiert als Speicherkraftwerk. Dabei kann der durchschnittliche Wasserdurchsatz meistens nur mithilfe einer Bewirtschaftung des Speichers realisiert werden. Vor dem Bau eines Mitteldruckkraftwerks müssen Fragen geklärt werden, die sich um Trinkwasserversorgung, Hochwasserschutz und Erholungswirkung drehen. Als Mitteldruckkraftwerke können Flusskraftwerke und Speicherkraftwerke verwendet werden. Bei der Turbine handelt es sich in der Regel um eine Francis-Turbine. Selten lässt sich eine Kaplan-Turbine verwenden. Mitteldruckkraftwerke kommen für die Ermöglichung von Grundlast und Mittellast zum Einsatz. Die Grundlast stellt jene Belastung dar, die im Laufe eines Tages nicht unterboten wird. Als Mittellast wird der Strom bezeichnet, welcher zusätzlich zur Grundlast benötigt wird.

3. Hochdruckkraftwerke
Ein Hochdruckkraftwerk kann nur dann realisiert werden, wenn die Fallhöhe mindestens 250 Meter beträgt. Um eine solche Fallhöhe zu ermöglichen, muss das Wasserkraftwerk oftmals im Mittel- und Hochgebirge gebaut werden. Als Stau empfehlen sich Talsperren, Staumauern oder ein Staudamm. Auf diese Weise lässt sich ein hoher Wasseranteil ein Jahr über speichern. Es entsteht ein kontinuierlich verfügbarer Energiespeicher. Damit eignen sich Hochdruckkraftwerke zum Ausgleich von Spitzenstromlasten. Ihr Potential wird an dem zeitlich beschränkten erhöhten Bedarf angepasst. Sobald ein Hochdruckkraftwerk aktiviert ist, geraten sehr große Mengen an Wasser in Bewegung, was aus ökologischer Sicht kritisch betrachtet werden muss. Um das Unterwasser nicht unnötig zu belasten, kann die Wasserabgabe zum Beispiel durch ein Rückhaltebecken reguliert und gesteuert werden. Weil bei einem Hochwasserdruckkraftwerk eine sehr große Kraft auf die Turbine trifft, eignen sich hier ausschließlich Francis- und Pelton- Turbinen.

Differenzierung nach Wasserkraftwerkstypen

Wasserkraftwerke produzieren alle Strom. Dabei findet die Herstellung jedoch unter verschiedenen Bedingungen statt. Deswegen müssen Wasserkraftwerke anhand spezifischer Merkmale in Typen eingeteilt werden.

1. Laufwasserkraftwerke
Ein Laufwasserkraftwerk produziert Strom, indem das Wasser in einem Fluss zunächst gestaut wird. Anschließend trifft das abfließende Wasser auf einen Generator und erzeugt Strom.

2. Speicherkraftwerk
Ein Speicherkraftwerk ermöglicht vor allem die Überwindung von einem spontanen Spitzenbedarf an Elektrizität. Das Wasser wird über einen bestimmten Zeitraum gespeichert. Dabei kann es sich um Wochen, aber auch mehrere Monate handeln. Das Speicherkraftwerk wird in der Regel erst bei Bedarf aktiviert.

3. Pumpspeicherkraftwerk
In Deutschland können vor allem Pumpspeicherkraftwerke gefunden werden. Diese nutzen überflüssigen Strom, um Wasser in eine höhere Lage des Stausees zu transportieren. Auf diese Weise lässt sich der Spitzenbedarf an Strom erfüllen. Im Gegensatz zu den anderen Wasserkraftwerken gelingt dem Pumpspeicherkraftwerk eine wirtschaftlich relevante Speicherung der gewonnenen Elektrizität.

4. Kavernenkraftwerk
In einem Kavernenkraftwerk kommen Hohlräume zum Einsatz, die durch den Menschen geschaffen werden. Diese eignen sich für die Unterbringung mechanischer Komponenten oder als Energiespeicher. Ein Kavernenkraftwerk gilt als landschaftlich unauffällig.

5. Gezeitenkraftwerk
Ein Gezeitenkraftwerk lässt sich nur in einigen Orten installieren. Es basiert vor allem auf dem Wechsel von Ebbe und Flut, welche zur Produktion von Energie genutzt werden.

6. Wellenkraftwerk
Ein Wellenkraftwerk benötigt wie das Gezeitenkraftwerk das Meer. Im Gegensatz zum Gezeitenkraftwerk wird es jedoch in dem Gewässer selbst aktiv, indem der Strom aus den Bewegungen des Meeres, den Wellen, gewonnen wird.

7. Meeresströmungskraftwerk
Ein Meeresströmungskraftwerk arbeitet mit der Energie, welche durch eine Meeresströmung entsteht. Dabei benötigt das Kraftwerk keinen Stau. Stattdessen befindet sich die Turbine in der Strömung, indem sie mithilfe eines Masts befestigt wird.

8. Gletscherkraftwerk
Die Arbeit des Gletscherkraftwerks basiert auf schmelzenden Gletschern. Das Wasser wird über Rohre weitergeleitet und produziert schließlich Energie in einem Krafthaus.
Wasserkraftwerke weisen eine erhebliche Varianz auf. Nicht jedes Kraftwerk eignet sich für jedes Gewässer. Für eine effiziente Nutzung des Wasserkraftwerks ist somit eine gründliche Planung der Konstruktion notwendig.

Welche Vorteile hat ein Wasserkraftwerk?

Wasserkraftwerke gehören zu den regenerativen Energien. Damit lassen sich Wasserkraftwerke als CO2-neutral oder CO2-frei beschreiben, wodurch sie nicht zum Klimawandel beitragen. Die Stromproduktion findet schonend statt, ohne dass giftige Substanzen zum Einsatz kommen. Es werden keine bestimmten Bedingungen wie Sonne oder Wind benötigt, um mit Wasserkraftwerken Elektrizität zu produzieren, es handelt sich um eine kontinuierliche Energiegewinnung. Darüber hinaus befinden sich in den Kraftwerken bestimmte Rechen. Diese sind dazu in der Lage, Müll von Wasser zu trennen, sodass das Gewässer sich reinigen lässt. Das Wasser kann eingeschränkt reguliert werden, zum Beispiel um Hochwasser oder andere Abweichungen zu vermeiden.

Welche Nachteile hat ein Wasserkraftwerk?

Eine große Konstruktion wie ein Wasserkraftwerk stört das empfindliche Gleichgewicht des Gewässers: Flora und Fauna werden unter Umständen negativ beeinflusst. Insbesondere für Fische besteht die Gefahr, dass sie in die Turbinen geraten und auf diese Weise sterben. Eine ungünstige Lage des Wasserkraftwerks führt dazu, dass Fische ihre Laichplätze nicht erreichen können, wodurch die Population stark bedroht wird. Darüber hinaus kann der Damm unter Umständen brechen. Vor allem bei großen Staudämmen entwickeln sich manchmal Versandungen. Diese sind für einen Verlust der Staukapazität verantwortlich. Ein Staudamm kann zudem in einem Austrocknen von ehemals fruchtbaren Landschaften resultieren. Daraus entstehen wiederum weitere landwirtschaftliche Konsequenzen.

Ökonomische Relevanz der Wasserkraftwerke

2012 wurden weltweit 3700 Gigawattstunden Strom durch Wasserkraftwerke hergestellt. Am Weltbedarf gemessen liegt die Versorgung durch Wasserkraftwerke bei 16,5 Prozent. Im Rahmen regenerativer Energien entfallen 2/3 des erneuerbar produzierten Stroms auf Wasserkraftwerke. In Norwegen wird beinahe der gesamte Strombedarf mit Wasserkraftwerken gedeckt, in Brasilien liegt der Anteil bei 80 Prozent, in Österreich bei 55 Prozent und in der Schweiz bei ungefähr 60 Prozent. Weil die Kosten für ein Wasserkraftwerk enorm sind, werden diese so konstruiert, dass sie eine lange Lebenserwartung aufweisen. Dennoch können Wasserkraftwerke erst dann von der unbegrenzt zur Verfügung stehenden Ressource Wasserkraft profitieren, wenn die Investition abgedeckt ist. Weil keine spezifischen Bedingungen erfüllt werden müssen zur Stromproduktion mit Wasserkraftwerken, gelten diese im Rahmen regenerativer Energien als besonders zuverlässig.

Geschichte der Wasserkraftwerke

Die Idee des Wasserkraftwerks ist keine neue. Stattdessen konnte nachgewiesen werden, dass Wasserräder bereits vor ungefähr 5000 Jahren in China zum Einsatz kamen. Im weiteren Verlauf verbreitete sich das Wasserrad, bis es in Rom und Griechenland unter anderem zum Mahlen von Getreide verwendet wurde. 1767 entstand ein Wasserrad aus Gusseisen. Hergestellt wurde es von John Smeaton. 1880 war schließlich die Geburtsstunde des Wasserkraftwerks zur Produktion von Strom. Die erste Anlage wurde im Norden Englands errichtet. 1896 wurde ein Großwasserkraftwerk in den Niagarafällen gebaut. Am Anfang des 20. Jahrhunderts stieg das internationale Interesse an Wasserkraftwerken, konnten größere Turbinen den steigenden Strombedarf besser decken. Das größte Wasserkraftwerk der Welt lässt sich in China lokalisieren. Es handelt sich um die Drei-Schluchten-Talsperre. Der Bau begann 1993 im Dezember und wurde 2008 fertig gestellt. Mittlerweile sind alle 26 Turbinen aktiv und produzieren 18.200 MW.